BeckenbodenTherapie

Verschiedenste Ursachen wie Geburten, chron. Überlastung, Unterleibsoperationen, Prostataoperationen, Übergewicht, usw. können zu Fehlfunktionen und Kraftverlust des Beckenbodens führen. Durch gezieltes und konsequentes Training wird es möglich diese „unsichtbaren“, im Körperinneren verborgenen Muskeln anzusprechen. Die wichtigste Voraussetzung hierfür ist die Fähigkeit den Beckenboden wahrzunehmen und diesen isoliert anzuspannen. 

Der Beckenboden bildet den muskulären Abschluss des menschlichen Beckens nach unten. Er besteht weitgehend aus Muskeln und Bindegewebe und hat drei Aufgaben:

  1. Anspannen (der Beckenboden unterstützt die Schließmuskeln von Harnblase und Anus)
  2. Entspannen (beim Wasserlassen, beim Stuhlgang)
  3. Dagegenhalten (beim Niesen, Husten, Hüpfen oder Lachen muss der Beckenboden unkontrollierten Urinverlust verhindern)

Unter professioneller Anleitung können die im Unterleib verborgenen Muskeln gut trainiert werden. Ausgehend von einem Gespräch und einer eingehenden Befundaufnahme legen wir die Ziele der Therapie fest. Unter Verwendung verschiedenster Methoden wie Entspannungsübungen, richtige Atemtechnik, gezielte Kräftigung der Beckenbodenmuskulatur, Aktivierung von Muskelketten, das Erlernen des korrekten WC-Verhaltens, etc. erstellen wir ein individuell angepasstes Behandlungskonzept.

 

Indikationen für eine Beckenbodentherapie

  • Dranginkontinenz (Urge)
  • Belastungsinkontinenz (Bik)
  • Stuhlinkontinenz
  • Rückbildung nach Geburten
  • Senkungen
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr
  • Rehabilitation nach Prostataoperationen
  • Probleme nach Unterleibsoperationen
  • Rückenbeschwerden